• AZH-Abrechnungszentrale für Hebammen

Was gibt es Wissenswertes zur Hebammen Weiterbildung?

Die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung von Hebammen ist sehr vielfältig. In Deutschland sind Hebammen, Geburtshelfer und Geburtspfleger durch die Berufsordnung der Länder zur beruflichen Weiterbildung verpflichtet. Diese Verpflichtung gilt bundesweit, auch wenn die Länder im Einzelnen alle eigene Regelungen dafür haben. Eine kontinuierliche Weiterbildung als Hebamme ist nicht nur verpflichtend sondern auch empfehlenswert. Stetige Veränderungen und Erneuerungen in der Medizin erfordern regelmäßige Weiterbildungen im Berufsfeld Hebamme. Nicht nur um auf dem Laufenden zu bleiben, sondern auch um beruflich weiter zu kommen. Zum einen besteht die Möglichkeit sich aus einem breiten Angebot aus alternativer Medizin, wie Akupunktur oder Aromatherapie zu informieren und zu orientieren, weiter zu entwickeln um beruflich auf dem neusten Stand zu sein.

 

Welche Möglichkeiten habe ich in der Hebammen Weiterbildung? 

Wem das nicht ausreichen sollte, der bedient sich an den zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten zum beruflichen Aufstieg. In der Hebammen Weiterbildung gibt es dazu ein breites Spektrum. Es bestehen Angebote um sich zur Pflegedienstleiterin oder Leiterin eines Kreißsaals weiter bilden zu lassen. Außerdem stehen Fachkräften der Entbindungspflege noch andere Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Hebammen können sich, zum Beispiel zur Geburtsvor- und nachbereitung in der Physiotherapie, zur Atemtherapie, zur Ambulanten Pflege oder auch für eine Lehrtätigkeit an Krankenpflegeschulen und ähnlichen Einrichtungen ausbilden lassen. Des Weiteren kann man die Weiterbildung der Hebamme als Fachwirtin in der Alten- und Krankenpflege absolvieren. Diese Qualifikation berechtigt dazu, stationäre und ambulante Teilbereiche, aber auch ganze Pflegeeinrichtungen, selbstständig zu leiten. Auch die eigene Existenzgründung und das selbständige Arbeiten in einem Geburtshaus als freiberufliche Hebamme sind durchaus möglich.

 

Kann ich als Hebamme auch ein Studium als Weiterbildung in Betracht ziehen?

 Natürlich ist es auch in diesem Berufsfeld möglich, eine akademische Laufbahn einzuschlagen. Bei der Hebammen Weiterbildung steht hier vorzugweise ein Studium auf dem Plan. Um dieses in Betracht ziehen zu können, sollte man im günstigsten Fall Abitur oder Fachhochschulreife haben. Nach einer dreijährigen erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung in der Geburtshilfe kann es mit dem Studium der Angewandten Gesundheitswissenschaften losgehen. Möchte man Zeit in der Hebammen Weiterbildung sparen, dann ist vielleicht ein duales Studium das Richtige. Hierbei werden Berufsausbildung und Studium zusammen in vier Jahren absolviert und am Ende besitzt man nicht nur die erworbene Fachkenntnis, sondern auch den Bachelor of Arts für Angewandte Gesundheitswissenschaften. Aber auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife lässt sich ein Studium anstreben. Voraussetzung dafür sind nur eine dreijährige Berufsausbildung an der Akademie für Gesundheitsberufe und drei Jahre Berufserfahrung und schon steht dem Studium und der Hebammen Weiterbildung nichts mehr im Wege.

 

Woher weiß ich, dass die Weiterbildungen für Hebammen aktuell und zertifiziert sind?

 Verantwortlich für die Organisation und der Initiierung der Fortbildungen des DHV (Deutscher Hebammenverband) und der Landesverbände sind die Bundesfortbildungsbeauftragte und die Fortbildungsbeauftragte der Länder. Für die Weiterbildung von Hebammen, Geburtshelfern und Geburtspflegern werden regelmäßig auf der Homepage des Landesverbandes Programme im Hebammenforum veröffentlicht. Jährlich gibt es mehrere DHV Veranstaltungen für die Fort- und Weiterbildung der Hebammen in Deutschland. Diese gehen in der Regel über mehrere Tage, können verschiedene Module umfassen, als Einzelperson oder im Team genutzt werden und sind kostenpflichtig. Um ein breitgefächertes und für alle erreichbares Angebot der Hebammen Weiterbildung erreichen zu können, werden Lern- und Fortbildungsplattformen immer beliebter. Hierbei geht es um kostengünstige, aber dennoch qualitativ hochwertige Online-Fortbildungen, die es auch beruflich sehr eingespannten Hebammen ermöglichen, sich weiter zu bilden. Die eingestellten Fortbildungen werden vom deutschen Hebammenverband geprüft und damit ihre inhaltliche Qualität gewährleistet.